Ambulanzen Kinder- und Jugendheilkunde
- Rheumaambulanz
- Schlaflabor - Polysomnographie
- Sportmedizinische Untersuchungen
- Still- & ErnÀhrungsambulanz
- Therapie
- Kindergesundheit Liezen
Allgemeine Ambulanz fĂŒr Kinder- und Jugendheilkunde
Der Wartebereich ist an die BedĂŒrfnisse von spielenden Kleinkindern adaptiert. Zum Wickeln von SĂ€uglingen steht ein Wickeltisch mit WĂ€rmelampe zur VerfĂŒgung.
Die Ambulanzzeiten tĂ€glich von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 13:00 Uhr. Wir sind stets bemĂŒht die Wartezeiten möglichst kurz zu halten, was uns jedoch in Zeiten mit ĂŒberdurchschnittlichem Andrang nicht immer gelingt. Daher bitten wir um Terminvereinbarung - mit Ausnahme von NotfĂ€llen.
Tel.: +43 (3842) 401 2342
Mail: kinderambulanz.leo.hst@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung zwischen 07:00 und 09:00 Uhr sowie zwischen 13:00 und 14:00 Uhr
NotfÀlle 0-24 Uhr, Hauptambulanzzeit von 09:00 bis 13:00 Uhr
- Wir betreuen Kinder und Jugendliche, die von FachĂ€rzt*innen und Ărzt*innen fĂŒr Allgemeinmedizin zugewiesen werden.
- Wir betreuen Kinder und Jugendliche, die bei Nichterreichbarkeit von FachĂ€rzt*innen und Ărzt*innen fĂŒr Allgemeinmedizin wegen NotfĂ€lle unsere Ambulanz aufsuchen.
- Wir fĂŒhren Nachuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen durch, die zuvor stationĂ€r betreut wurden.
- Klinische Untersuchung in fĂŒnf unterschiedlich ausgestatteten UntersuchungsrĂ€umlichkeiten
- Blutabnahme aus der Vene
- Eine schmerzfreie Blutabnahme gelingt bei Kindern nach Vorbehandlung der Haut mit einer anÀsthesierenden Creme (EMLA Creme oder Pflaster)
- Zahlreiche Blutuntersuchungen werden im hauseigenen Institut fĂŒr medizinische und chemische Labordiagnostik durchgefĂŒhrt
- Versand von Blutproben bei speziellen Fragestellungen an Speziallabors in ganz Ăsterreich und auch ins Ausland
- Blutdruckmessung
- EKG-Untersuchung
- H2 Atemgasmessung zur Diagnostik von chronischen Magendarmerkrankungen
- Ultraschalluntersuchungen aller Körperregionen werden von ultraschallerfahrenen FachĂ€rzten fĂŒr Kinder und Jugendheilkunde durchgefĂŒhrt
Ăberweisung von Kindern und Jugendlichen an das Zentralröntgeninstitut zur DurchfĂŒhrung von:
- Röntgenuntersuchungen
- Magnetresonanztomographie
- Computertomographie
- Szintigraphie
Zusammenarbeit mit allen anderen Abteilungen im Haus bei fachĂŒberschreitenden Problemen in der:
- Chirurgie
- Urologie
- HNO
- JugendgynÀkologie
- Gastroenterologie
- OrthopÀdie und Traumatologie
Ambulanz fĂŒr Wachstumsstörungen und Hormonerkrankungen
Zu den Terminen dieser Spezialambulanz (Hormonsprechstunde) werden Kinder untersucht und behandelt, bei denen eine Störung des Hormonhaushaltes vorliegt oder vermutet wird. Dies kann dann der Fall sein wenn bei einem Kind
- das Wachstum zu langsam oder zu schnell erfolgt
- die Körperhöhe zu gering oder zu groà ist
- zu frĂŒh PubertĂ€tsmerkmale auftreten
- die PubertÀtsentwicklung zu spÀt oder gar nicht einsetzt
- angeborene Störungen der Geschlechtsentwicklung vorliegen
- bei Stoffwechselroutineuntersuchungen auffallende Werte festgestellt wurden
- abnorm kurze oder verbogene Knochen auftreten.
Die Sprechstunden sind vorzugsweise Montags von 10.00 bis 15.00 Uhr, fĂŒr die Untersuchung stehen etwa 40 Minuten zur VerfĂŒgung. Eine Terminvereinbarung ist daher unerlĂ€sslich, diese können Sie telefonisch unter der oben angefĂŒhrten Nummer vornehmen. Zur Erstuntersuchung sollten Sie auf jeden Fall den Mutter-Kind-Pass, vorhandene Aufzeichnungen ĂŒber KörpergröĂen und Gewicht, Ergebnisse bereits durchgefĂŒhrter Untersuchungen und Laborbefunde mitbringen.
Tel.: +43 (3842) 401 2342
Mail: kinderambulanz.leo.hst@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung zwischen 07:00 und 09:00 Uhr
- Wachstumsanalyse mit grafischer Darstellung
- ComputerunterstĂŒtzte Knochenalterbestimmung (Software BoneXpert)
- Erstellen einer EndlÀngenprognose mit mehreren Methoden
- Laboruntersuchungen des Wachstumshormonstoffwechsels
- Diagnostik genetischer Wachstumsstörungen
- Betreuung von Kindern mit genetisch bedingter Wachstums- und Stoffwechselstörung (Ullrich-Turner-Syndrom, Williams-Beuren-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom, Beckwith-Wiedemann-Syndrom u.a.)
- DurchfĂŒhrung und Interpretation der SchilddrĂŒsenfunktionsdiagnostik
- SchilddrĂŒsenultraschall
- Diagnostik und Therapie bei angeborener oder erworbener SchilddrĂŒsenunterfunktion
- Diagnostik und Therapie bei angeborener oder erworbener SchilddrĂŒsenĂŒberfunktion
- Information ĂŒber die nicht krankhaften Varianten des PubertĂ€tsablaufes
- DurchfĂŒhrung von Tests der Hypophysen- und Gonadenfunktion
- Diagnostik und Therapie bei zu frĂŒh einsetzender Geschlechtsreife
- Diagnostik und Therapie bei ausbleibender Geschlechtsreife
- Diagnostik und Therapie bei Hodenhochstand
- Diagnostik und interdisziplinĂ€res Management bei angeborenen Entwicklungsstörungen der Ă€uĂeren und inneren Geschlechtsorgane (IntersexualitĂ€t).
- Diagnostik und Therapie bei Ăberfunktion oder Unterfunktion der Nebennieren
- Diagnostik, Therapie und interdisziplinÀres Management bei adrenogenitalem Syndrom (AGS)
- Laboruntersuchungen der beteiligten Mineralstoffe, Hormone und Enzyme
- Untersuchung des Vitamin-D Stoffwechsels
- Diagnostik und Therapie bei krankhafter KnochenbrĂŒchigkeit
- Diagnostik und Therapie bei hypophosphatÀmischer Rachitis ("Phosphatdiabetes")
Diabetesambulanz
Falls eine AbklÀrung bei Verdacht auf Diabetes notwendig ist, bitten wir Sie sofort in unsere Haupt- bzw. Notfallambulanz zu kommen!
In unserer Diabetesambulanz werden ca. 100 Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus, vorwiegend Typ1-Diabetes betreut.
Etwas mehr als die HĂ€lfte der Patient*innen ist auf Insulinpumpentherapie eingestellt, der Rest auf Basis-Bolus-Therapie. Die Mehrzahl der Kinder verwendet eine kontinuierliche Glukusemessung bzw. Flash-Glukosemessung (mit Sensor).
Im Rahmen des Ambulanzbesuches werden Insulinpumpen und Messsysteme auf unserem PC ausgelesen. Dann erfolgt die Beratung zur Therapieoptimierung sowie zur Schulung zu bestimmten relevanten Themen durch unsere Diabetesberaterin.
Bei Bedarf bzw. Problemen kann eine stationÀre Aufnahme zur Nachschulung, Therapieanpassung oder zur Therapieumstellung vereinbart werden.
In regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden finden auch kleinere Veranstaltungen und Gruppenschulungen zu ausgesuchten Themen statt. Dabei werden gezielt bestimmte Gruppen unserer Patient*innen eingeladen (z.B. Vorstellung einer Insulinpumpe fĂŒr Interessierte).
Kontakt:
Tel.: +43 (3842) 401 2342
Mail: kinderambulanz.leo.hst@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung zwischen 07:00 und 09:00 Uhr
Entwicklungsdiagnostik und FrĂŒhgeborenennachsorge
Die Patient*innen werden jeden Mittwoch von 09:00 - 13:00 Uhr in den RĂ€umlichkeiten der allgemeinen Ambulanz der Abteilung fĂŒr Kinder und Jugendliche nach vorheriger Terminvereinbarung untersucht und betreut.
Im Einzugsgebiet der Abteilung fĂŒr Kinder und Jugendheilkunde gibt es pro Jahr ca. 3000 Geburten. 10% dieser Kinder benötigen nach der Geburt eine Behandlung an der neonatologischen Intensivstation. Die HĂ€lfte dieser Kinder sind FrĂŒhgeborene. Nach der Entlassung ist eine besondere Betreuung dieser Kinder notwendig.
Tel.: +43 (3842) 401 2342
Mail: kinderambulanz.leo.hst@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung zwischen 07:00 und 09:00 Uhr
- klinische Untersuchung
- entwicklungsneurologische Untersuchung
- Gewichtskontrolle
- Still- und ErnÀhrungsberatung
- Blutuntersuchungen
- Ultraschalluntersuchungen
- Impfberatung
Wir bieten den Eltern und betreuenden Ărzten zusĂ€tzliche Kontrollen im ersten Lebensjahr, bei extremen FrĂŒhgeborenen bis zum Kleinkindalter an. Diese Kontrollen werden vom Kinderfacharzt im Beisein einer/eines Physiotherapeutin/en und einer Kinderkrankenschwester durchgefĂŒhrt. Es erfolgt eine körperliche Untersuchung und eine entwicklungsneurologische Beurteilung. ZusĂ€tzlich werden die Eltern in Fragen der ErnĂ€hrung und der Betreuung der Kinder beraten. Ist eine Behandlung notwendig, ist der Kontakt zur Physiotherapie gegeben, auch psychologische Betreuung oder andere Formen der UnterstĂŒtzung werden direkt in die Wege geleitet. Diese Kontrollen werden von den Eltern sehr gerne in Anspruch genommen, da sie von den Menschen, die ihre Kinder vom ersten Tag an kennen, weiterbegleitet werden.
Klinisch-psychologische Beratung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen
Das Angebot der klinisch-psychologischen Beratung, Behandlung und Diagnostik steht fĂŒr die Kinder und die Jugendlichen und bei Bedarf auch fĂŒr deren Angehörige
wĂ€hrend ihres stationĂ€ren Aufenthaltes, im LKH Hochsteiermark am Standort Leoben an der Abteilung fĂŒr Kinder- und Jugendheilkunde zur VerfĂŒgung.
Ansprechperson: Mag. Manuela Wieltschnig
Tel.: +43 (3842) 401 2550
Mail: manuelasilvia.wieltschnig@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung
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Klinisch-psychogische Diagnostik
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Klinisch-psychologische Beratung des Kindes/Jugendlichen
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Klinisch-psychologische Beratung der wichtigen Bezugspersonen
Themenbereiche der Beratung sind Umgang, BewĂ€ltigung und Integration von Diagnosen und medizinischen/psychologischen Procedere. Ein weiterer wichtiger Punkt stellt die störungsspezifische Psychoedukation dar. Elterncoaching und StĂŒtzung der Eltern in ihrer erzieherischen Kompetenz sind wichtiger Bestandteil der Beratung.
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Klinisch-psychologische Behandlung des Kindes/Jugendlichen:
Ziel der psychologischen Behandlung ist es, die Patienten/Patientinnen und deren Angehörige bestmöglich zu begleiten, zu stĂŒtzen und zu fördern und damit einen Beitrag zu mehr LebensqualitĂ€t, Wohlbefinden und Gesundheit zu leisten. Zu den klinisch-psychologischen Interventionen zĂ€hlen beispielsweise Erlernen von Problemlösestrategien, Affektkontrolle und Selbstkontrolle, Verminderung von Risiko- und Angstverhalten, verĂ€nderter Umgang mit Stress und Kennenlernen von EntspannungsĂŒbungen.
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Spezifische Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit allgemeinen pÀdiatrischen Krankheitsbildern (z.B. Juveniler Diabetes, onkologische Erkrankung)
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Krisenintervention bei Kindern/Jugendlichen und deren Eltern
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Vernetzung und Kooperation mit Helfersystem
Psychosomatik
âWenn die Seele schmerzt âŠâPsychosomatik (psyche griech.: Seele; soma griech.: Körper) ist die Lehre ĂŒber die Verursachung körperlicher Krankheiten durch seelische Prozesse. Damit ist gemeint, dass wiederholt körperlichen Beschwerden auftreten, die organisch nicht begrĂŒndbar sind.
Solche Beschwerden können sich als chronische Schmerzen (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, RĂŒckenschmerzen), Magen-Darm-Probleme, Herz- Kreislaufbeschwerden, allgemeine MĂŒdigkeit, ect. zeigen. Aber nicht nur körperliche Symptome können bei psychosomatischen Erkrankungen sichtbar werden, auch im Verhalten und eigenen Erleben sind oft VerĂ€nderungen wahrnehmbar. So kann es sein, dass Kinder und Jugendliche oft vermehrt traurig und niedergeschlagen sind, vermehrt Aggressionen zeigen, ein Leistungsknick in der Schule stattfindet, die Konzentration deutlich abnimmt, sich immer mehr zurĂŒckziehen, Angst davor haben in die Schule zu gehen, stĂ€ndig grĂŒbeln und nachdenken, immer wieder bestimmte Handlungen durchfĂŒhren mĂŒssen, nur noch schlecht einschlafen oder in der Nacht immer wieder aufwachen.
Die genannten Symptome und andere mehr, können einen Hinweis darstellen, dass sich das seelische Gleichgewicht des Kindes oder Jugendlichen nicht im Lot befindet - aus unterschiedlichsten GrĂŒnden eine leichte bis massive Ăberforderung besteht. Die Ursachen fĂŒr das Leiden sind entsprechend dem bio-psycho-sozialen Modell heterogen und in einer individuellen Kombination bescherdeverursachend.Der Ăbergang zu einer psychiatrischen Erkrankung ist meist flieĂend.
Kontakt:
Tel.: +43 (3842) 401 2550
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung
Das Team der psychosomatischen Station ist multiprofessionell und besteht aus:
- KinderfachÀrzte mit Zusatzfach psychosomatische/psychotherapeutische Medizin
- Klinische Psychologin
- Sozialarbeiterin
- Pflegepersonal
- Heil- und SonderpÀdagoginnen
- Physiotherapeutinnen
- Ergotherapeutin
- LogopÀdin
- Lehrerinnen
Wir bemĂŒhen uns um eine zĂŒgige und grĂŒndliche AbklĂ€rung von beeintrĂ€chtigenden Symptomen â im Sinne einer bio-psycho-sozialen Diagnostik. Im Anschluss an die Diagnosefindung ist es unser Ziel ein psychosomatisches Therapiekonzept zu vermitteln und gemeinsam mit den Betroffenen die weiteren Schritte zu planen.
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Körperliche Untersuchung
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Psychologische Untersuchung
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Medikamentöse Behandlung falls erforderlich
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Psychotherapie/psychologische Behandlung
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Angehörigenarbeit und ElterngesprÀche
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Teilnahme an tagesstrukturierenden Angeboten (Schule, Bewegungsgruppe, Spielwerkstatt, Kreativgruppe, O.K.-Gruppe)
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Einleitung/Vermittlung weiterfĂŒhrender Betreuung (Vernetzung mit den entsprechenden JugendĂ€mtern, Beratungszentren und Psychotherapeuten)
In NotfĂ€llen ist eine stationĂ€re Aufnahme jederzeit möglich. Bei Sorgen oder Problemen, die nicht akuter Natur sind, sollte zuerst ein ambulanter GesprĂ€chstermin mit den zustĂ€ndigen Ărzten/Psychologin vereinbart werden.Im Anschluss daran erfolgt eine erste EinschĂ€tzung der Notwendigkeit eines stationĂ€ren Aufenthaltes. Wird dies als sinnvoll/notwendig erachtet, wird der Patient je nach momentaner Bettenbelegung in geplanter Weise aufgenommen.Können die Probleme auĂerhalb unserer Abteilung behandelt werden, erfolgt eine Empfehlung/Vermittlung zu niedergelassenen Therapeuten.
HeilstÀttenklassen:
LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, Vordernbergerstrasse 42, 8700 Leoben
Kontakt:
Tel.: +43 (3842) 401 3489
Vorgesetzte Dienstbehörde:
VS Leoben-Seegraben
Tel: 03842 42393
Bezirksschulrat, AuĂenstelle Leoben:
Bildungsdirektion Obersteiermark Ost
SQM RR HOL Claus Kastner
Schulpsychologische Beratungsstelle:
Obersteiermark Ost:
SchifflÀnd
8600 Bruck/Mur
Organisationsstruktur in der HeilstÀttenschule:
- Klassenunterricht in den Klasse der Psychosomatikstation und der Psychiatrischen Tagesklinik
- Bettenunterricht mit 11 Wochenstunden an der allgemeinen PĂ€diatrie
Lehrerinnen:
- 2 klassenfĂŒhrende DiplompĂ€dagoginnen fĂŒr die Psychosomatikstation
Ausbildungen: SonderpĂ€dagogik, HeilstĂ€ttenschule, Betreuungslehrerinnen fĂŒr Legasthenie und Dyskalkulie, Gutachterinnen fĂŒr SonderpĂ€dagogische Gutachten - 1 klassenfĂŒhrende Lehrerin fĂŒr die Kinder- und Jugendpsychiatrie
Ausbildungen: Lehramt fĂŒr NMS: Deutsch, Biologie - 1 DiplompĂ€dagogin fĂŒr allgemeine PĂ€diatrie
Ausbildungen: SonderpĂ€dagogik, Betreuungslehrerin fĂŒr Legasthenie, Dyskalkulie und Integration
1 Lehrerin fĂŒr röm.kath.Religion
Ziele, Angebote und Aufgaben der HeilstÀttenschule:
- differenzierter und schĂŒlerzentrierter Unterricht
- individuelle Schwerpunktsetzung fĂŒr jedes Kind
- Vermeidung von LernrĂŒckstĂ€nden
- ReIntegration und Anschluss an den Klassenverband der Stammschule
- Vernetzung mit den zustÀndigen Stammschulen: DirektorInnen, KlassenlehrerInnen, bei Bedarf mit den zustÀndigen BeratungslehrerInnen und Schulcoaches
- Arbeit mit den jeweiligen Förder- bzw. WochenplĂ€nen der SchĂŒlerInnen
- Schularbeiten- und Testvorbereitung: Möglichkeit zur Absolvierung von Schularbeiten und Tests in der HeilstÀttenschule
- Vernetzung fĂŒr OberstufenschĂŒlerInnen mit der Leiterin der Höheren Privatschule âLernen kann heilen helfenâ, Frau Mag. Gabriela Kriebitz
- emotionale Begleitung unserer SchĂŒlerInnen - wir versuchen WohlfĂŒhlklima zu schaffen
- Vernetzung mit den fallfĂŒhrenden Ărzten und dem multiprofissionellen Team
- Schriftliche Dokumentationen von Lern- und Verhaltensbeobachtungen in der HeilstĂ€ttenschule fĂŒr die fallfĂŒhrenden Ărzte bzw. Psychologin
- PĂ€dagogische Testungen in den Bereichen Deutsch und Mathematik
- Entsprechende Förderung im Rahmen des Unterrichts - nach den MaĂstĂ€ben unserer Zusatzqualifikationen
Rheumaambulanz
Die Terminvergabe erfolgt nach telefonischer Terminvereinbarung ĂŒber das Ambulanzsekretariat der Abteilung fĂŒr Kinder- und Jugendheilkunde:
Tel.: +43 (3842) 401 2342
Mail: kinderambulanz.leo.hst@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung zwischen 07:00 und 09:00 Uhr
Schlaflaboruntersuchung - Polysomnographie
An der Abteilung fĂŒr Kinder und Jugendliche in Leoben werden seit 1991 Schlafuntersuchungen bei SĂ€uglingen und Kleinkindern durchgefĂŒhrt. WĂ€hrend des Nachtschlafs werden wichtige Parameter, wie Herzfrequenz, EKG, Atmung, SauerstoffsĂ€ttigung, Luftstrom an der Nase und Körperbewegungen aufgezeichnet. Entsprechende Sensoren werden zuvor am Körper befestigt.
Nach Aufzeichnung erfolgt in Zusammenschau mit der Klinik die Auswertung des Befundes.
Das Ergebnis wird mit den Eltern besprochen und ĂŒber das weitere Vorgehen beraten.
Sollte der Entschluss zu einer HeimĂŒberwachung gefĂ€llt werden, erfolgt eine entsprechende Schulung und die Empfehlung, an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen, der nach Bedarf an der Abteilung fĂŒr Kinder und Jugendliche in Leoben gehalten wird.
Im Vordergrund der SIDS-Vorsorge steht die persönliche AufklĂ€rung der Eltern ĂŒber MaĂnahmen zur Verhinderung des plötzlichen SĂ€uglingstodes.
Durch Einhalten dieser PrĂ€ventionsmaĂnahmen konnte eine deutliche Reduktion der SterbefĂ€lle an SIDS erzielt werden. Durch die Polysomnografie kann ein plötzlicher SĂ€uglingstod nicht vorausgesagt werden.
Das Heimmonitoring soll die Eltern auf lebensbedrohliche ZustĂ€nde aufmerksam machen, um gegebenenfalls rechtzeitig Erste-Hillfe-MaĂnahmen zu setzen.
Ansprechperson: OA Dr. Irina Grigorow
Tel.: +43 (3842) 401 3452
Mail: kinderambulanz.leo.hst@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung
- RĂŒckenlage im Schlaf
- Vermeidung des passiven Mitrauchens der Babys wÀhrend und nach der Schwangerschaft
- Vermeidung weicher Schlafunterlagen
- Vermeidung der ĂberwĂ€rmung der Babys im Bett (18-20° C sind ausreichend)
- Schlafen im eigenen Bett, aber im Zimmer der Eltern
- Verwendung eines Babyschlafsacks statt einer Decke
- Babys in den ersten 6 Monaten stillen
- Schnuller beim Einschlafen verringert das SIDS-Risiko
- regelmĂ€Ăig zu den Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen gehen
- vorangegangenes ALTE (apparent life threatening event : anscheinend lebensbedrohliches Ereignis- âSterbeanfallâ)
- UngeklÀrte BlausuchtsanfÀlle oder Beobachtung von Atemnot
- Neugeborene mit Atem/Lungenproblemen
- Erhöhtes Risiko im Fragebogen(??)
Ăsterreichische Gesellschaft fĂŒr Kinder-und Jugendheilkunde:
http://www.docs4you.at/
Ăsterr.Gesellschaft fĂŒr Schlafmedizin und Schlafforschung:
http://www.schlafmedizin.at/
Ăsterreichische Website gegen den plötzlichen SĂ€uglingstod:
http://www.sids.at
Sportmedizinische Untersuchung
Die Terminvergabe erfolgt nach telefonischer Terminvereinbarung ĂŒber das Ambulanzsekretariat der Abteilung fĂŒr Kinder- und Jugendheilkunde:
Tel.: +43 (3842) 401 2342
Mail: kinderambulanz.leo.hst@kages.at
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung zwischen 07:00 und 09:00 Uhr
Sporttauglichkeitsuntersuchung, AbklÀrung von belastungsassoziierten Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen (6. - 18. Lebensjahr)
- Interner Status, Muskel- und Gelenksfunktion
Apparative Untersuchungen:
- Blutdruckmessung
- Elektrokardiogramm (EKG)
- Lungenfunktion
- Fakultativ: Herzultraschall
Labordiagnostik:
- Blut- und Harnuntersuchung
Sportmedizinische Leistungsdiagnostik:
Fahrradergometrie mit EKG- und Blutdruckmonitoring, ev. auch StoffwechselĂŒberwachung (Laktatdiagnostik), Laufbandergometrie
Physiotherapeutische Hilfestellung bei Problemen im Bereich des StĂŒtz- und Bewegungsapparates
- Mindestens 3 Stunden vor DurchfĂŒhrung einer körperlichen Belastungsuntersuchung sollte nichts gegessen und getrunken werden
- Sportbekleidung (auch âfahrradtauglicheâ Schuhe, Bikinioberteil bei MĂ€dchen) mitbringen
- Die sportmedizinischen Leistungen werden nach dem gĂŒltigen allgemeinen Tarif âSelbstzahlertarifâ direkt an die untersuchte Person abgerechnet â Ausnahme: AbklĂ€rung von pathologischen Befunden.
Still- und ErnÀhrungsambulanz
Muttermilch ist die beste ErnĂ€hrung fĂŒr SĂ€uglinge, fĂŒr zu frĂŒh geborene Babys ist sie Medizin. Stillen trĂ€gt wesentlich zu einer optimalen Entwicklung eines Babys bei, fĂŒr FrĂŒhgeborene und deren MĂŒtter wiederum ist Stillen Therapie.
Stillen ist etwas natĂŒrliches, aber gerade in schwierigen Situationen brauchen MĂŒtter kompetente UnterstĂŒtzung.
Ăffnungszeiten:
nach Terminvereinbarung in der Stillambulanz unter +43 (3842) 401 3456
Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Weltweit gilt die Empfehlung, dass SĂ€uglinge zur Erzielung ihres optimalen Wachstums sowie ihrer optimalen Entwicklung und Gesundheit wĂ€hrend der ersten 6 Lebensmonate voll (d.h. ausschlieĂlich) gestillt werden sollten. AnschlieĂend sind sie zur Deckung ihres sich weiterentwickelnden NĂ€hrstoffbedarfs mit ernĂ€hrungsphysiologisch angemessener und sicherer Nahrung zusĂ€tzlich zur Muttermilch zu ernĂ€hren, und zwar bis zum Alter von 2 Jahren oder darĂŒber hinaus.
Kolostrum und Muttermilch unterstĂŒtzen nach der Geburt das noch unreife Immunsystem des Kindes. Muttermilch enthĂ€lt viele antivirale und antibakterielle Faktoren, welche das Kind vor vielen Krankheiten schĂŒtzt. Gestillte Kinder leiden weniger oft an Erkrankungen des Magen- Darmtraktes, Infektionen der Atemwege, MittelohrentzĂŒndungen, Harnwegsinfektionen, HautausschlĂ€gen und Ekzemen.
- Stillen ist praktisch- Muttermilch ist jederzeit in der richtigen Menge und Temperatur verfĂŒgbar.
- Stillen fördert die Gesundheit- die GebĂ€rmutter bildet sich rascher zurĂŒck.
- Das Risiko an Brust- und Eierstockkrebs zu erkranken wird vermindert.
- Stillen beugt Osteoporose vor.
- Diabetikerinnen erfahren wÀhrend der Stillzeit eine wesentliche Stabilisierung.
- Stillen fördert den Bindungsprozess zwischen Mutter und Kind, die Stillhormone Prolaktin und Oxytocin stimulieren mĂŒtterliches Verhalten.
Wir möchten MĂŒtter, VĂ€ter und Kinder dahingehend unterstĂŒtzen, dass sie in Ruhe âFamilieâ werden können. Das ist nicht immer so einfach, viele gut gemeinte RatschlĂ€ge von Familie und Freunden können mehr verunsichern als helfen. Die meisten Frauen wissen aber selber sehr gut, was ihr Baby braucht. EinfĂŒhlsame Begleitung und kompetente Beratung kann in den ersten Lebenswochen die Eltern ruhiger und sicherer werden lassen.
Auch nicht gestillte Babys können in die Ambulanz zu Gewichtskontrollen und Beratung kommen und werden begleitet, solange sie das möchten.
Falls notwendig und erwĂŒnscht, kann jemand aus unserem multiprofessionellem Team beigezogen werden, z.B. ErnĂ€hrungsberatung, GesprĂ€chstherapie oder Sozialberatung, Physiotherapie oder LogopĂ€die.
Therapie fĂŒr Kinder und Jugendliche
InterdisziplinĂ€re Begleitung fĂŒr Entwicklung, Teilhabe und Lebensfreude
In unserer Einrichtung bieten wir ambulante und stationĂ€re Therapieangebote fĂŒr Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren an. Die interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit unserer therapeutischen Fachbereiche ermöglicht eine individuelle, ganzheitliche Begleitung - abgestimmt auf die jeweiligen BedĂŒrfnisse der jungen Patient*innen. Unser Ziel ist es, EntwicklungsrĂ€ume zu öffnen, Teilhabe zu fördern und Familien auf diesem Weg vertrauensvoll zu begleiten.
Ergotherapie
SelbststÀndigkeit durch sinnvolle AktivitÀt fördern
Die Ergotherapie richtet sich an Kinder und Jugendliche, deren HandlungsfĂ€higkeit im Alltag eingeschrĂ€nkt ist oder erweitert werden soll. Im Mittelpunkt steht die Förderung von SelbststĂ€ndigkeit, motorischen FĂ€higkeiten und Alltagskompetenzen â durch spielerisch gestaltete, zielgerichtete AktivitĂ€ten. Neben der Therapie gehören auch Beratung, PrĂ€vention und Elternarbeit zum Angebot.
- Entwicklungsverzögerungen und -störungen
- Wahrnehmungsverarbeitungsdefizite
- Grob-, fein- und graphomotorische Probleme
- Körperliche oder geistige Behinderungen (z.âŻB. Morbus Down, Cerebralparese)
- Chronische Erkrankungen, Verletzungen
- Psychosomatische Belastungen
LogopÀdie
Kommunikation und Nahrungsaufnahme sicher gestalten
LogopĂ€d*innen unterstĂŒtzen Kinder mit EinschrĂ€nkungen in der Nahrungsaufnahmen und der Mundmotorik, der Sprachentwicklung und im Sprechen - vom frĂŒhen Kindes- bis ins Jugendalter. Ziel ist es, KommunikationsfĂ€higkeit und orale Funktionen zu fördern und damit Teilhabe, Ausdruck und LebensqualitĂ€t zu stĂ€rken.
- Saug- und Schluckstörungen bei FrĂŒh- und Neugeborenen
- Elternberatung von Late Talkern
- Sprachentwicklungsverzögerungen von 2-6 Jahren
- Störungen der Mundmotorik, Artikulation und Grammatik
- LĂ€hmungen im Mund- und Gesichtsbereich
- Störungen des Essverhaltens
Physiotherapie
Bewegung als SchlĂŒssel zur Entwicklung
Physiotherapeut*innen begleiten Kinder mit AuffĂ€lligkeiten im Bewegungsverhalten - vom frĂŒhen Kindes- bis ins Jugendalter. Ziel ist es, motorische FĂ€higkeiten zu verbessern, Haltung und Bewegung zu schulen sowie Teilhabe am Alltag zu ermöglichen. Grundlage sind bewĂ€hrte Behandlungskonzepte wie Bobath, Schroth oder manuelle Therapie.
- FrĂŒhgeborene mit neurologischen Risiken
- SĂ€uglinge
- Entwicklungsverzögerungen
- Genetische Syndrome und Stoffwechselerkrankungen
- Atemwegserkrankungen
- psychosomatische Belastungen
- skoliotische Fehlhaltung
Elternberatung und Hilfsmittelanpassung ergÀnzen die Therapie. Bei Bedarf erfolgt die Weitervermittlung an spezialisierte Zentren.
HeilpÀdagogik
Ganzheitliche Förderung bei besonderen EntwicklungsbedĂŒrfnissen
Die heilpĂ€dagogische Arbeit richtet sich an Kinder, Jugendliche und deren Familien, die UnterstĂŒtzung bei verschiedenen Herausforderungen in ihrem individuellen Entwicklungsprozess, in der Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen oder ihren schulischen Fertigkeiten benötigen.
- AuffÀlligkeiten im Spielverhalten und eingeschrÀnkter Handlungskompetenz im Alltag
- Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne HyperaktivitÀt (ADS/ADHS)
- Schwierigkeiten in der Emotionsregulation (z.âŻB. hĂ€ufige WutausbrĂŒche, oppositionelles Verhalten)
- Sozialen Unsicherheiten oder Störungen des Sozialverhaltens
- AuffÀlligem Bindungs- und Beziehungsverhalten
- Ausscheidungsstörungen (z.âŻB. EinnĂ€ssen, Einkoten, chronische Verstopfung)
- Vermeidendem oder selektivem Essverhalten (z.âŻB. ARFID)
- Lern- und Schulschwierigkeiten: Lese-Rechtschreib-SchwÀche (Legasthenie), RechenschwÀche (Dyskalkulie), Schulangst oder Schulverweigerung
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Elterncoaching - als Basis fĂŒr eine stabile Eltern-Kind-Beziehung und nachhaltige Entwicklungsbegleitung.
Gemeinsam fĂŒr Ihr Kind - InterdisziplinĂ€r vernetzt
Unsere vier therapeutischen Fachbereiche arbeiten in enger Abstimmung miteinander sowie mit Ărzt*innen, PflegekrĂ€ften und Psycholog*innen. Dabei verbinden wir gezielte Förderung mit ganzheitlichem Blick - fĂŒr mehr Selbstvertrauen, Lebensfreude und Teilhabe im Alltag.