LKH Graz II, Standort West: Neue Primaria stellt sich vor

Pressemitteilung

Gemeinsam das Beste f√ľr PatientInnen

Dr. Natalija Cokińá, Leiterin der Abteilung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin am Standort West des LKH Graz II | ¬© Carolin Bohn, Foto steht f√ľr die Ver√∂ffentlichung honorarfrei zur Verf√ľgung

Mit 1. Oktober √ľbernimmt Frau Dr. Natalija Cokińá die Leitung der Abteilung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin am Standort West des LKH Graz II. Die neue Primaria hat sich spitalsintern im breiten Spektrum der An√§sthesiologie und Notfall-, Intensivmedizin in vielerlei Funktionen bestens bew√§hrt und hohe Reputation erworben. Cokińá setzt mit ihrem motivierten Team vor allem auf modernste Formen der An√§sthesie, individuell auf die Bed√ľrfnisse jedes Einzelnen abgestimmt und hat in ihrer t√§glichen Arbeit stets den Patienten im Fokus. Au√üerdem ist sie eine Verfechterin von ‚ÄěLifelong Learning" sowie einer l√∂sungsorientierten und kollegialen Teamarbeit.

Statement von Primaria Dr. Cokińá:

‚ÄěWas w√ľnschen sich die PatientInnen, wenn sie ins Krankenhaus kommen? Nat√ľrlich die bestm√∂gliche medizinische Behandlung und im Idealfall, dass sie bald nach Hause gehen d√ľrfen. Genau dies, unter Anwendung aktueller diagnostischer und therapeutischer Ma√ünahmen, mit meinem hervorragenden Team, in einem respektvollen Umfeld zu gew√§hrleisten, ist mein Ziel.

Alle modernen Formen der Allgemeinan√§sthesie, der ultraschallgezielten Regionalan√§sthesie, r√ľckenmarksnaher An√§sthesieverfahren sowie Analgosedierung f√ľr station√§re und tagesklinische PatientInnen f√ľhren wir nach den neuesten Standards durch. Die Art der An√§sthesie wird stets individuell, nach operativen, an√§sthesiologischen und patienten-bezogenen Kriterien ausgew√§hlt. Genauso wie man es sich w√ľnschen w√ľrde, wenn man selbst PatientIn ist. Die An√§sthesiologische Intensivstation bietet eine hochmoderne Intensivmedizin, in der die/der PatientIn im Mittelpunkt steht. Unterst√ľtzt wird das bestens ausgebildete Team der √ĄrztInnen und Pflege durch die enge Kooperation mit Physiotherapie und Ern√§hrungsmedizin.

Besonders wichtig in der pr√§operativen Vorbereitung ist das vertrauensbildende Vorgespr√§ch, in dem die/der PatientIn mit seinen Sorgen und √Ąngsten verstanden wird. Um eine raschere postoperative Erholung der PatientInnen zu erm√∂glichen, werden in der Schmerzambulanz moderne Schmerzkonzepte zur Behandlung akuter oder chronischer Schmerzen eingesetzt. Wie beispielsweise die ‚ÄěPatienten kontrollierte Analgesie" (PCA), die mittels intraven√∂ser Schmerzpumpe oder √ľber den periduralen oder peripheren Nervenkatheter eine personalisierte, individuelle Behandlung erm√∂glicht.

Was die Notfallmedizin betrifft, so wird der St√ľtzpunkt NEF Graz West gemeinsam mit dem UKH Graz betrieben, wobei zwei Drittel der Dienste von unserer Abteilung An√§sthesiologie und Intensivmedizin wahrgenommen werden. Steiermarkweit hat dieser St√ľtzpunkt die h√∂chste Einsatzzahl, daher sind die Anspr√ľche an das √Ąrzteteam besonders gro√ü.
Das Motto ‚ÄěLifelong Learning" hat f√ľr mich eine gro√üe Bedeutung und gilt sowohl f√ľr mein √Ąrzteteam als auch f√ľr mich selbst, um bei den diagnostischen und therapeutischen Ma√ünahmen stets am letzten Stand zu sein. Als Vortragende im Simulationszentrum der KAGes tragen wir auch zur an√§sthesiologischen und intensivmedizinischen Qualit√§t in den Spit√§lern bei.

Mit dem LKH-Univ. Klinikum Graz gibt es eine Reihe gemeinsamer Projekte. Beispielsweise in der sicheren Verlegung von kritischen IntensivpatientInnen zwischen zwei Intensivstationen bzw. auf dem Weg zu dringenden Operationen oder die postoperative √úbernahme von kardiochirurgischen PatientInnen.

Alleine kann man einiges bewegen, aber wesentlich leichter und effektiver wird es, wenn man es zusammen macht. Selbst vorgelebtes, kollegiales und respektvolles Miteinander im Team sowie l√∂sungsorientiertes gemeinsames Arbeiten im Sinne eines partizipativen F√ľhrungsstils mit klar definierten Grenzen hat f√ľr mich oberste Priorit√§t. Ebenfalls wichtig ist mir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Standorts West, insbesondere mit den Abteilungen f√ľr Chirurgie, Innere Medizin, Kardiologie, Pulmologie, Gastroenterologie, Infektiologie und Radiologie. Zur Steigerung der Behandlungsqualit√§t m√∂chte ich unsere Kooperation im Bereich der CT/MR gezielten Punktion mit der Abteilung f√ľr Radiologie weiter ausbauen. Selbstverst√§ndlich sind wir auch immer im engen Austausch mit den weiteren Standorten des LKH Graz II und anderen Krankenh√§usern innerhalb der KAGes.

Ich freue mich, gemeinsam mit meinem √Ąrzte- und Pflegeteam, weiter an der Entwicklung des Standorts, zum Wohle der Gesundheit der Bev√∂lkerung in unserem Einzugsgebiet beizutragen."

Lebenslauf

Name: Dr. Natalija Cokińá
Geboren am 19.04.1968 in Sombor, Serbien
Staatsb√ľrgerschaft: √Ėsterreich
Familienstand: verheiratet, ein Sohn

Ausbildung

  • 2013 Ausbildung zur Flugrettungs√§rztin
  • 2013 Universit√§tslehrgang f√ľr F√ľhrungskr√§fte im Gesundheitssystem an der Medizinischen Universit√§t Graz
  • 2012 Ausbildung zur Risikomanagerin nach ONR 49003, Rezertifizierung 2018
  • 2006 Ausbildung zur leitenden Not√§rztin
  • 2005 ERC Diplom
  • 2004 Ausbildung zur Not√§rztin
  • 2004 Abschluss der Ausbildung zur Fach√§rztin f√ľr An√§sthesie und Intensivmedizin
  • 1998-2004 Facharztausbildung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin am Institut f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin des Universit√§tsklinikums LKH Graz
  • 1995 Nostrifikation der Ausbildung zur √Ąrztin f√ľr Allgemeinmedizin an der Karl-Franzens-Universit√§t Graz
  • 1995 Staatspr√ľfung zur √Ąrztin f√ľr Allgemeinmedizin, Gesundheitsministerium Serbien, BR Jugoslawien
  • 1994 Erlangung und Nostrifikation des Grades der Diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester
  • 1992 Abschluss des Studiums der Humanmedizin an der Universit√§t Novi Sad, BR Jugoslawien, Durchschnittsnote: 9,26 / 10
  • 1986-1992 Studium der Humanmedizin an der Universit√§t Novi Sad, BR Jugoslawien
  • 1984-1986 Besuch der medizinischen Mittelschule in Novi Sad, SFR Jugoslawien
  • 1982-1984 Besuch der Schule f√ľr Allgemeinbildung (AHS) in Novi Sad, SFR Jugoslawien

Beruflicher Werdegang

  • Seit 01.10.2020 Primar√§rztin an der Abteilung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin des LKH Graz II, Standort West
  • Seit 2017 Vortragende an den Notarztrefresher Kursen im KAGes Simulationszentrum Graz
  • Seit 2016 Sprecherin der Opferschutzgruppe Region S√ľd-West
  • Seit 2015 Ausbildungsober√§rztin an der Abteilung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin des LKH Graz II, Standort West
  • Seit 2013 Flugrettungs√§rztin am √ĖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 12
  • Seit 2010 √Ąrztliche Leiterin des Notarztdienstes LKH Graz II Standort West
  • Seit 2009 Leitung der studentischen Ausbildung im Rahmen des Medizinstudiums an der Abteilung f√ľr An√§sthesie und Intensivmedizin des LKH Graz II, Standort West
  • Seit 2004 Ober√§rztin an der Abteilung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin am LKH Graz II, Standort West
  • 1998-2004 Assistent√§rztin f√ľr An√§sthesie und Intensivmedizin am Institut f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin des LKH-Univ. Klinikum Graz, bzw. an der Abteilung f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin am LKH Graz II, Standort West
  • 1996-1997 Spezialisierung im Bereich der Auswertung des Ultrafast CT des Herzens an der Klinischen Abteilung f√ľr allgemeine radiologische Diagnostik, LKH-Univ. Klinikum Graz
  • 1993-1998 W√§hrend des Nostrifikationsverfahrens T√§tigkeit in der Intensivfachpflege am Institut f√ľr An√§sthesiologie und Intensivmedizin, LKH-Univ. Klinikum Graz
  • 1992-1993 Turnus ‚ÄěKlinicki Centar" in Belgrad, BR Jugoslawien
  • 1992 Gast√§rztin an der 2. Chirurgischen Abteilung, LKH-Univ. Klinikum Graz

Auszeichnungen
1987-1992 mehrere Universitätspreise während des Stadiums